Fokus

Medienrecht

Die Anwendungsszenarien im Bereich Medien sind über die Jahre um ein vielfaches komplexer geworden. Der Umgang mit Medien wird für Unternehmen immer selbstverständlicher. Nahezu jedes Unternehmen bespielt mittlerweile in unterschiedlicher Intensität mediale Kanäle und bedient sich Medien zur Kommunikation mit dem Markt. Entsprechend vielseitig sind dabei sowohl die wirtschaftlichen als auch die juristischen Herausforderungen und Fallstricke geworden.

Medien im Wandel

Schutz Ihres geistigen Eigentums

Der stetig fortschreitende gesellschaftliche Wandel hin zur Informationsgesellschaft führt noch immer zu Umbrüchen auf Märkten – sowohl für Urheber, Verwerter als auch Konsumenten. Dem Schutz geschaffener Medienprodukte und deren investitionssicheren Verwertung kommt eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung zu. Neben traditionelle Medienprodukte – wie Film, Musik, Fotografie und Literatur – treten ständig neuartige Schöpfungen, Remixe und Kollaborationsformen sowie deren Verwertung in sich ständig erneuernden digitalen Auswertungsformaten. Das sich ständig durch Rechtsprechung und Gesetzgebung weiterentwickelnde Urheberrecht muss dabei in immer neuem Licht interpretiert und angewendet werden.

Chancen & Risiken des digitalen Wandels

Gleichzeitig steigt der den diversen Medienprodukten zugewiesene wirtschaftliche Wert – was deren Bedeutung für die einzelnen Akteure wachsen lässt. Dabei ist zu beobachten, dass die gesellschaftliche Bedeutung der Medienprodukten wächst. Die Akteure befinden sich hinsichtlich Anzahl und Diversität im stetigen Wandel.

Diese Entwicklungen und Neuerungen müssen auch juristisch interpretiert und begleitet werden, um den nötigen Schutz von Medienprodukten herzustellen und damit eine effektive Verwertung erst zu ermöglichen.

 

Äußerungsrecht & Reputationsschutz

Schutz der eigenen Reputation

Unternehmen wie Privatpersonen sind in ihrem gesellschaftlichen Agieren auf ihren guten Ruf angewiesen. Dieser kann durch unwahre, verleumderische Aussagen Einzelner oder unzutreffende und unausgewogene mediale Berichterstattung angegriffen oder auch völlig zerstört werden. Betroffene stehen dem in der Regel ohne rechtlichen Beistand völlig schutzlos gegenüber. Die Schnelllebigkeit der Medien sowie die dauerhafte Abrufbarkeit über das Internet tragen dazu bei, dass kein Angriff auf die Reputation wieder ohne weiteres Zutun verschwindet. Vielmehr ist ein schnelles und wirksames Agieren erforderlich, um der weiteren Verbreitung bzw. der weiteren Verfügbarkeit der unrechtmäßigen Aussagen entgegenzutreten und so die Rechte der Betroffenen zu schützen.

Der Angriff auf die eigene Reputation kann dabei auf vielfältige Weise geschehen. Dies kann durch einfache Aussagen – insbesondere verstärkt über Online-Plattformen – oder auch klassische Presseberichterstattungen bzw. unzulässig aufgenommenes bzw. veröffentlichtes Bild- und Tonmaterial erfolgen.

Medialer Vorverurteilung entgegentreten

Auch eine Presseberichterstattung über andauernde strafrechtliche Ermittlungs- und Gerichtsverfahren kann zu einer mit der Unschuldsvermutung nicht vereinbaren Vorverurteilung in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit führen. Die Folgen einer solchen, unwidersprochenen Berichterstattung sind auch bei einem späteren Freispruch schwer zu revidieren.

Nachteile auf Grund fremder oder eigener Äußerungen vermeiden

Wir treten für Sie Angriffen auf Ihre Reputation entgegen und setzen dabei Ihre Ansprüche (z.B. Unterlassung, Berichtigung oder Gegendarstellung) auch gerichtlich konsequent durch und verteidigen Sie ebenso gegen Nachteile, die Sie auf Grund von Ihnen getätigten oder Ihnen zugeschriebenen Äußerungen erfahren.

IT-Recht

Cloud Computing & Outsourcing

Die fortschreitende Digitalisierung der Geschäftswelt birgt nie dagewesene Möglichkeiten und bringt stetig neue Entwicklungen hervor. Damit einher gehen neue juristische Herausforderungen auf B2B-Ebene sowie stetig neue gesetzliche Regulierungen.  Neue Strukturen in der Nutzung der IT und des Internets erfordern entsprechende Verträge und das erkennen neuer Haftungsrisiken. Insbesondere bei Outsourcing und Cloud Computing müssen datenschutzrechtliche Fragestellungen bedacht und Probleme vermieden werden.

Wir unterstützen Sie bei diesen neuen Herausforderungen und begleiten die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen.

e-Commerce

Der Online-Handel ist aus den Bereichen B2B und B2C nicht mehr wegzudenken. Hierbei gilt es, die eigenen Vertragsbeziehungen mit den Kunden zu gestalten und regulatorische Vorgaben, etwa im Verbraucher- aber auch Datenschutzrecht, zunächst überhaupt zu kennen und dann entsprechend umzusetzen. Selbst bei geringen Verstößen drohen Abmahnungen durch Mitbewerber oder Verbraucherzetralen und sogar Bußgelder.

Wir beraten Sie zu den rechtlichen Aspekten Ihres Internetgeschäfts, damit Sie sich um das Wesentliche kümmern können.

Social Media

Neue rechtliche Regulierungen erfassen auch immer mehr Social Media Plattformen und beschäftigt deren Akteure. Unternehmen müssen die rechtlichen Vorgaben – etwa des Wettbewerbsrechts –  auch auf diesen Kanälen einhalten. Die Tätigkeit von Influencern kann als unternehmerisch angesehen werde – mit entsprechenden Folgen im Hinblick auf das Einhalten der geltenden Gesetze.

Auch drängen sich datenschutzrechtliche Fragestellungen in diesem Bereich immer mehr in den Vordergrund.